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Coronavirus - Wir machen für Sie weiter!

!WEGEN DES CORONAVIRUS UND DER AKUT BESTEHENDEN ANSTECKUNGSGEFAHREN BIETEN WIR UNSEREN MANDANTEN (ERST-)BERATUNGEN FORTAN VOR ALLEM TELEFONISCH AN. MANDATE KÖNNEN ABER DIREKT PER E-MAIL VEREINBART UND ERTEILT WERDEN. BITTE NUTZEN SIE DAZU UNSER KONTAKTFORMULAR ODER UNSERE MAILADRESSE INFO@KANZLEI-SACHSE.DE 

Liebe Mandantinnen und Mandanten,

in diesen schwierigen Zeit der Corona-Pandemie stellen sich auch viele neue rechtliche Fragen, etwa 
  • im Arbeitsrecht (Kurzarbeit, Kündigung, Freistellung, Insolvenz des Arbeitgebers, Beantragung von Sozialleistungen)
  •  im privaten und gewerblichen Mietrecht (Kündigungen durch Zahlungsverzug und Nichtzahlung der Miete)
  • im ReiseR (Stornierung von Reisen, Absage von Flügen=
  • im Insolvenzrecht
  • im Familienrecht etwa bei häuslicher Gewalt oder Ehestreitigkeiten. 

Wir sind betreffend all diese Tehmen gerne für Sie da. Der Rechtsschutz vor der Gerichtsbarkeit ist nach wir vor gewährt.Aufgrund der aktuellen Krisenlage übernehmen wir zusätzlich zu unserem bisherigen rein juristischen Angebot auch die Kommunikation gegenüber dem Kreditgebern und den Lieferanten / Vertragspartnern bei Zahlungsenpässen  usw. Ebenso helfen wir in Notlagen bei Androhung einer Gewerbeuntersagung und Verwertung von Sicherheiten durch Kerditgeber  Vorhandenes Privatvermögen retten wir mit aller Entschiedenheit.  Nach Insolvenzeröffnung übernehmen witr sowohl die Anmeldung von Forderungen und Klagen auf Feststellung zur Insolvenztabelle bei Verweigerung der Anmeldung von Forderungen als auch die Verteidigung in Strafsachen wegen des Vorwurfs der Insolvenzverschleppung.

Fehlende Ladung zur WEG Versammlung führt nicht zur Nichtigkeit der Beschlüsse

Der BGH hat im Urteil vom 20.07.2012 (Az.: V ZR 235/11) entschieden, dass die Tatsache, dass eine Wohnungseigentümer nicht zur Wohnungseigentümerversammlung geladen wurde, im Zweifel nicht zur Nichtigkeit der ohne den Wohnungseigentümer gefassten WEG Beschlüsse führt. Es bestehe nur die Möglichkeit zur fristgemäßen Anfechtbarkeit des Beschlusses

Maklerprovision- Hinweis in Inserat kann auseichen.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass es im Einzelfall zur Begründung eines Provisionsanspruchs des Maklers gegenüber dem Interessenten ausreichen kann, wenn aus dem Inserat umissverständlich folgt, dass der Kaufinteressent eine bestimmte (hier 7,14 %) Provision schulden soll, wenn es zum Abschluss kommt. Im vorliegenden Fall war ein zum Verkauf stehendes Objekt mit dem Hinweis "Provision 7,14%" bei "Immobilienscout24" angeboten worden.

Arbeitszeitkonto - Abzug von Minusstunden nur bei Vereinbarung!

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass das auf einem Arbeitszeitkonto ausgewiesene Zeitguhaben des Arbeitnehmers nur dann mit Minusstunden verrechnet werden darf, wenn die Vereinbarung über das Führen des Arbeitszeitkontos (im Arbeitsvertrag, Tarfivertrag oder Betriebsvereinbarung) eine solche Möglichkeit vertraglich eröffnet (BAG Urteil vom 21.03.2012 - 5 AZR 676/11)

Author: Fabian Sachse

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